Das Mädchenzentrum Osnabrück finanziert sich zu etwa Zweidrittel aus Zuwendungen vom Land Niedersachsen und der Stadt Osnabrück. Das fehlende Drittel muss durch Spenden, Förderanträge und Eigenmittel aufgebracht werden. 86 Prozent der Ausgaben des Mädchenzentrum sind Personalkosten, die für das qualitativ hochwertige pädagogische Angebot unerlässlich sind. Der Besuch des Mädchenzentrum ist für alle Besucherinnen kostenlos. Lediglich für das Café Culinaria werden pro Kopf 50 Cent eingesammelt. Alle anderen Feste, Kreativangebote, der Ferienspaß, das Nähatelier sowie das Angebot für Hygieneartikel sind und bleiben gratis für die Besucherinnen. Besonders das Beratungsangebot ist niedrigschwellig und kostenlos. Um das Beratungs- und Freizeitangebot im bisherigen Umfang aufrechtzuerhalten, ist das Mädchenzentrum dauerhaft auf Spenden und Drittmittel angewiesen.
Spendenkonto:
Empfänger: Evang. Jugendhilfe HAUS NEUER KAMP e. V.
IBAN: DE32 2655 0105 0003 0290 22
BIC: NOLADE22
Hintergrund:
55.000 Fälle von Straftaten gegen die sexuelle Stelbstbestimmung werden jährlich in Deutschland der Polizei bekannt. 95 % der Opfer von Vergewaltigungen und sexueller Nötigung sind Frauen und Mädchen, davon sind 25 % Jugendliche. 75 % aller Opfer von sexuellem Missbrauch sind weiblich, davon mehr als 30 % im Alter von 14 bis 18 Jahren. 3.000Mädchen und junge Frauen sind jährlich in Deutschland von Zwangsheirat bedroht oder betroffen (Quelle: BKA).