Wie in den vergangenen Jahren hat auch in diesem Jahr das Mädchenzentrum Osnabrück zu einer Mitmach-Aktion anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus eingeladen. Für dieses Jahr haben die Pädagoginnen Hanna, Elisa, Mareike und Pia den Besucherinnen angeboten, Stoffbeutel mit Siebdruckverfahren zu gestalten. Dabei waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt: Es gab Schablonen mit Sprüchen gegen Rassismus, natürlich konnten die Mädchen und junge Frauen die Beutel auch mit ihren Lieblingsmotiven bemalen. Pia Striewski hat die Aktion die ganze Woche begleitet: „Unsere jungen Mädchen, die immer mittwochs ins Mädchenzentrum kommen, waren total begeistert vom Siebdruckverfahren. Sie haben auch viel eigenständig gestaltet. Das hat viel Spaß gemacht. Bei den anderen Besucherinnen lag der Fokus stärker auf den Statements gegen Rassismus.“
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus finden jedes Jahr rund um den 21. März, dem Internationalen UN-Gedenktag gegen Rassismus, statt. In Osnabrück werden rund 40 verschiedene Aktionen von Institutionen, Vereinen und Initiative im Zeitraum vom 16. bis 29. März angeboten. Die Aktionen stehen in diesem Jahr unter dem Motto „100 % Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“. Im Mädchenzentrum Osnabrück hatten die Besucherinnen vom 16. bis 19. März Gelegenheit, einen ganz persönlichen Jutebeute gegen Rassismus zu gestalten: „Das Projekt ist insgesamt sehr gut angekommen bei unseren Besucherinnen, insgesamt haben etwa 35 Besucherinnen ihren ganz persönlichen Beutel mit einem klaren Statement gegen Rassismus gestaltet“, ergänzt Elisa Flotmann, die die Aktion ebenfalls die ganze Woche aktiv begleitet hat.
Die diesjährige Aktion „Beutel beziehen Stellung“ im Mädchenzentrum Osnabrück wurde gefördert vom Friedensbüro der Stadt Osnabrück und von der Lotto-Sport-Stiftung Niedersachsen.